*
Logo

Blaetter

Menu
Menu
PrinterFriendly
Druckoptimierte Version
Was Sie über Minze wissen sollten
22.06.2013 07:49 ( 2035 x gelesen )



Minze

Zahlreiche Minze-Arten stammen aus Mitteleuropa, und in Kultur haben sich die Lippenblütler so munter gekreuzt, dass Sie heute ein riesiges Sortiment vorfinden. Es gibt mentholhaltige Minzen mit dem typischen scharfen kühlenden Aroma wie Pfefferminze, Spearminze, Apfelminze und sanfter schmeckende mentholarme Arten wie Orangenminze, Poleiminze oder Korsische Minze.

Mentholhaltige Minzen lösen Krämpfe und betäuben ganz leicht, daher rührt das Kältegefühl auf Haut und Zunge.

Im Halbschatten an einem eher kühlen Platz und in feucht-humosem, nahrhaften Boden breiten sich alle Minzen üppig aus.

Viele Kulturminzen, auch die Pfefferminzen, bilden keine Samen. Die Vermehrung erfolgt durch Ausläufer, die im April flach in gelockerten Boden gedrückt werden. Sie verhindern unerwünschte Ausläuferbildung, indem Sie die Pflanzen in einen 30 cm tief in den Boden reichenden Kragen aus Teichfolie setzen.

Triebspitzen und Blätter können Sie laufend ernten. Kurz bevor sich die Blütenknospen öffnen, schneiden Sie ganze Stängel zum Trocknen. Frische Blätter ergeben einen wesentlich feineren Tee als getrocknete.

Mentholhaltige Pfefferminze wirkt zuerst kühlend, dann innerlich erwärmend und helfen als Tee gegen Magen- und Darmverstimmungen. Das Öl lindert äußerlich angewendet Kopfweh und Husten. In der arabischen Küche würzt man Fleisch mit Minze, in England entsteht aus der Spearmint die berühmte Mintsauce. Bei uns wird sie zu Tee und Nachspeisen verarbeitet.

Aus einer Kreuzung von Apfelminze (M. rotundifolia) und Spearminze entstand die Kentucky-Spearmint, die sich mit ihrem fruchtigen Kaugummigeschmack besonders als Teekraut und als Grundlage für englische Mintsaucen eignet. Ganz ähnlich können Sie die Spearminze (M. spicata) selbst und die verschiedenen Formen der Krauseminze (M. spicata var. crispa) mit ihren hellgrünen gekrausten Blättern in der Küche einsetzen.

Wer die Minzenausläufer, die kaum im Zaum zu halten sind, gründlich satt hat, sollte einmal Bergminzen mit ihrem minzeähnlichen Aroma testen. Die Lippenblütler wachsen aufrecht und schmücken sich den ganzen Sommer lang mit kleinen rosa Blüten. Im Mittelalter galten sie als Salatpflanzen. Bergminzen lieben warme Plätze in feuchtem, lockeren Boden und sie wuchern nicht.


Quelle:
Dieser kostenlose Service ist ein Angebot von
www.simplify.de
Anmeldung und kostenloser Garten-Download unter
http://www.simplify.de/garten-details.0.html?&L=0

Genehmigungsnachweis

 


Zurück Druckoptimierte Version Diesen Artikel weiterempfehlen... Druckoptimierte Version
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail